"you mean you can cheat?" - "As cheat.. it's a legal Term"

Quantenschäume, Quantenträume - Wie hättest Du's gerne? 

Der Stand des Wissens über den Aufbau unserer Wirklichkeit ist, dass ein jeder Zustand eines jeden Partikels, Quantums oder wie man etwas, dass so winzig ist, dass man es nicht sehen kann und dass so wirkungsvoll und beeindruckend auf verschiedenste Weisen seine Wirkung auf seine Umgebung auszuüben scheint, auch immer nennen mag, grundsätzlich indifferent und nicht mal notwendigerweise existent ist, bis zu dem Moment, in dem er durch eine Messung festgestellt wird. Ab diesem Moment ist der Zustand des gemessenen Objektes definiert - und bleibt es auch. Eine simple Messung verwandelt also ein Stück des Universums, dass vorher zugleich alle möglichen potentiellen Zustände und keinen davon präsentierte, ein Stück diffuses Potenzial, dass existierte oder auch nicht, solange keiner genauer in seine Richtung sah, in etwas, dass es dann für immer sein wird. Das klingt sehr nach Magie oder - für die Paranoiker in der Runde - nach einer Art Matrix, einer Welt, deren Ränder der jeweiligen Notwendigkeit angepasst werden, falls jemand den Wunsch verspüren sollte, irgendwo hinzusehen, wo vorher noch keiner Nachgesehen hatte. 

(Oder vielleicht erschaffen wir unsere Matrizen auch nur analog dem Universum, welches wir abzubilden versuchen..)

Also nochmal: das Universum legt sich erst darauf fest, was es ist, wenn jemand nachsieht. Je genauer man nachsieht und misst, desto detaillierter legt es sich fest.
        
Das ist natürlich völliger Quatsch. Es sei denn man möchte, dass es kein Quatsch ist. Dann ist es keiner. 
Da ist das Universum ziemlich flexibel. Und auch sehr robust. Das muss es auch sein, der Stoff, aus dem Universen bestehen muss ja einiges aushalten. 

Ein Gedankenspiel: Nicht die Messung eines Potentials definiert seinen Zustand auf unerklärliche Weise. Es ist der feste Glaube der Messenden die Messung. 
Heute glauben wir an Wissenschaft und Messungen, also bekommen wir Messdaten. 
Gestern glaubten manche, dass sich alle grossen Probleme am besten zur Sonnenwende mit einer Goldenen Sichel und einigen beklagenswerten Jungfrauen in den Griff kriegen lassen, und wenn man es vermied die Aufmerksamkeit der Götter zu erregen war man auf der sicheren Seite. Vermutlich funktionierte das genau so gut.

Das Universum wird zu was immer wir glauben möchten. Oder mit den Worten Shakespeares (und auch Pipi Langstrumpfs): "However you like it" - "Wie es euch gefällt."

Heisenberg kam der Sache auf die Spur… doch da er nicht an Wunder glaubte, bekam er auch keine zu sehen.

"Der Beobachter verändert das Beobachtete."  

Dieser Satz könnte sehr viel unmittelbarer zu verstehen sein, als es Heisenberg selbst klar war. 
Wir erschaffen das Universum die ganze Zeit mit unseren Träumen aus diffusem Nichts. 

Das Universum ist ein Traum und wir sind Träumer und Geträumtes.. 

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